Stadtrat Uwe Pfeffer:  20 Jahre im Wernauer Gemeinderat

20 Jahre aktiv in der Kommunalpolitik
Stadtrat Uwe Pfeffer erhält Ehrennadel des Gemeindetags
WERNAU (Me) Seit 20 Jahren ist Uwe Pfeffer für die Fraktion Wernauer Bürgerliste / Junge Bürger im Gemeinderat. Für dieses langjährige kommunalpolitische Engagement ehrte Bürgermeister Armin Elbl den verdienten Stadtrat und überreichte ihm die offiziellen Ehrungspräsente des Gemeindetags Baden-Württemberg. Diese bestehen neben der Ehrennadel aus einer Glas-Stele sowie einer Urkunde.  
Stadtrat Uwe Pfeffer hatte sein Amt im Gemeinderat am 1. Februar 1999 als Nachrücker für Rainer Berkau in der Fraktion Wernauer Bürgerliste / Junge Bürger angetreten und ist seitdem viermal lückenlos in das Gremium wiedergewählt worden. Ob als Mitglied im Bäder-, Bau- oder Umlegungsausschuss – Uwe Pfeffer habe seine Meinung stets ruhig, aber entschieden vertreten, sagte Bürgermeister Armin Elbl und lobte den Stadtrat: „Sie sind ein Gemeinderatsmitglied, das immer gut informiert in die Sitzung kommt“. Besonders von seinen Fachkenntnissen in den Bereichen Bauen, Bäder und Vereine hätte das Gremium bereits mehrfach profitieren können, so der Verwaltungschef.

Große Projekte mit auf den Weg gebracht
In den vergangenen 20 Jahren hat sich in Wernau viel verändert. Stadtrat Uwe Pfeffer war an vielen großen und kleinen Projekten beteiligt und hat so dazu beigetragen, dass Wernau sich zu einer lebens- und liebenswerten Stadt entwickelt hat. Sanierungsgebiete, Neubauten wie das Quadrium und der Neubau der Realschule, aber auch zahlreiche Sanierung sind nur eine Auswahl an Großprojekten, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten auf den Weg gebracht worden sind. „Als aktiver Sportler haben Sie gelernt, damit umzugehen, dann man nicht immer zu den Siegern zählen kann. Dies ist auch in der Kommunalpolitik so!“, sagte Bürgermeister Armin Elbl. Heute habe ich die Gelegenheit, Danke zu sagen für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit. Danken möchte ich auch Ihrer Frau Margit und Ihrem Sohn Luca, die sie immer in ihrem Engagement unterstützt haben“, so das Stadtoberhaupt. Er überreichte Stadtrat Uwe Pfeffer die offiziellen Ehrungspräsente des Gemeindetages Baden-Württemberg und seiner Ehefrau Margit einen Blumenstrauß.

Ehrenamt, Respekt, Ehrfurcht und Stolz
Im Anschluss an die Ehrung lies Stadtrat Uwe Pfeffer die vergangenen 20 Jahre einmal kurz Revue passieren. „Als ich an meiner Geburtstagsfeier im November 1998 von meinem Vorgänger Rainer Berkau den Satz hörte, dass er sich als Wasserwart bei der Stadt Wernau beworben habe, war mir die Tragweite dieser Aussage nicht klar“, erzählte Stadtrat Uwe Pfeffer. Er sei dem Amt mit viel Ehrfurcht und Respekt entgegengetreten und habe in dieser Zeit viele Erfahrungen gesammelt. Es sei wichtig, zu seiner Meinung zu stehen und auch einmal Gegenwind auszuhalten. „Diese Erfahrungen möchte ich nicht missen“. Stadtrat Uwe Pfeffer dankte seinen Ratskollegen und der Verwaltung für ihr Engagement und als Verfechter der kurzer Sitzungen schloss Uwe Pfeffer seine Ansprache mit einem Zitat von Karl Valentin: „Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen“.


Andreas Späth jetzt über 100 Tage im Gemeinderat

In der Sitzung des Gemeinderates am 25. Juli hat Andreas Späth den Platz im Gemeinderat von Andreas Hornung übernommen. Die ominöse Grenze von 100 Tagen hat Andreas nun überschritten. Er ist in der Fraktion der Wernauer BürgerListe/Junge Bürger und im Gemeinderat angekommen und hat auch schon diverse Vorschläge und Anregungen in die Fraktion einbringen können. Die Sitze im Kindergartenausschuß und im Jugendhausbeirat hat Andreas hierbei übernommen und sich auch schon in die Gegebenheiten eingearbeitet. Ebenso war er als Mitglied im Preisgericht für das neue Baugebiet in der Adlerstraße stimmberechtigt und bei der Auswahl der Architektenvorschläge dabei. Andreas ist verheiratet, hat 2 Kinder und ist als neuer Ansprechpartner für Sie wohnhaft im Gebiet Adlerstraße Ost. Sein organisatorisches Talent ist nicht nur bei der Turnabteilung des TSV Wernau gefragt und bekannt, sondern dies hat er auch schon bei der historischen Stadtführung der Wernauer BürgerListe/Junge Bürger im Oktober eingebracht. Wir wünschen Andreas weiterhin alles Gute für die Arbeit im Gemeinderat und freuen uns auf eine weitere gute und konstruktive Zusammenarbeit in der Fraktion der Wernauer BürgerListe/Junge Bürger zum Wohle der Wernauer Bürgerinnen und Bürger. Deine Fraktionskollegen Sabine Dack-Ommeln, Joachim Gelewski, Uwe Pfeffer, Stefan Redle und Dr. Gereon Trabold.



Neues Parkraumkonzept für Wernau

Aufgrund des hohen Defizits beim Parkhaus hat sich der Gemeinderat in der Klausurtagung
im Frühjahr 2016 dazu entschlossen, dass die Parkgebühren im Parkhaus erhöht werden müssen.
In der vergangenen Gemeinderatssitzung hat die Verwaltung eine Möglichkeit bezüglich eines
Parkraumkonzeptes mit Parkscheinautomaten an der Kirchheimer Straße dargestellt.
Die Aufforderung der Verwaltung, eigene Sparkonzepte zu entwickeln, hat die
Fraktion Wernauer BürgerListe/Junge Bürger nun zur Umsetzung (mit der CDU Fraktion) gebracht.

Schwerpunkte/Grundsätze des nun verabschiedeten Parkraumkonzeptes sind:

- 12 Minuten freies Parken an den betroffenen Standorten ("Sanduhrenregelung")

- Verlängerung der Parkdauer auf 90 Minuten mit Parkscheinautomat

- Abstimmung mit den Gewerbetreibenden ist erfolgt

- Entspannung der Parkraumsituation in der Kirchheimer Straße

  (vom Quadrium bis zur BFT-Tankstelle)

Die Umsetzung des beschlossenen Parkraumkonzepts steht in der kommenden
Gemeinderatssitzung zur weiteren Feinabstimmung an.           



Werden die Parkplätze reichen?

In der Gemeinderatssitzung vom 13.06.16 wurde der Städtebauliche Realisierungswettbewerb für das Gebiet
"Adlerstraße Ost III+IV / Katzenstein VI“ auf den Weg gebracht. Im Auslobungstext für den Architekten-Wettbewerb
wurden die Rahmenbedingungen die von den Planern zu erfüllen sind, abgesteckt. Unter anderem wurde unter dem
Punkt „Individualverkehr“ auch geregelt, wie viele Parkplätze je Wohneinheit später zu erstellen sind. Dies sind pro
Wohnung 1,5 Stellplätze. Für freistehende Einfamilienhäuser, Doppel- und Reihenhäuser sind zwei Stellplätze je Wohneinheit
auf den Grundstücken unterzubringen. Für die Öffentliche Parkierung haben die Planungsbüros als Richtzahl in Bereichen mit
Geschosswohnungsbau einen öffentlichen Parkplatz pro zwei Wohnungen, ansonsten ein öffentlicher Parkplatz pro fünf
Wohnungen vorzusehen. Aus den gemachten Erfahrungen in den beiden Baugebieten Adlerstraße-Ost I + II wurden nun zwar
die vorgeschriebenen Stellplätze im privaten Bereich leicht erhöht, die vorgeschriebenen Stellplätze im öffentlichen Bereich
blieben aber unverändert. Dies ging der Fraktion Wernauer BürgerListe / Junge Bürger nicht weit genug und so wurde der Antrag
formuliert, nicht ein öffentlicher Parkplatz pro fünf Wohnungen sondern ein öffentlicher Parkplatz pro 4 Wohnungen vorzuschreiben.
Leider wurde dieser Antrag von allen anderen Fraktionen abgelehnt. Unserer Meinung nach wurde hier eine große Chance vertan,
wenigstens für die zukünftigen Baugebiete eine zusätzliche Entlastung in den stark angespannten öffentlichen Parkraum zu bekommen.
Nachdem im Auslobungstext immer wieder auch auf die hohe Qualität in diesem zu überplanenden Gebiet abgehoben wird, hätte für
uns dieser Baustein mit der geänderten Parkierung zwingend mit dazu gehört dieses Ziel auch zu erreichen.
Es bleibt also abzuwarten, ob die nun vorgeschriebenen Parkplätze auch wirklich reichen werden.


Wechsel im Gemeinderat

In der letzten Sitzung des Gremiums standen 3 Personalveränderungen an, welche einstimmig auch so bestätigt wurden.
Die Fraktion der Wernauer BürgerListe/Junge Bürger bedankt sich bei den ausscheidenden Gemeinderäten Beate Zabukovec,
Sieglinde Schönberger und Karl-Heinz Neumann für die kollegiale und faire Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.
Wir wünschen Euch alles Gute und viel Spaß mit der nun wieder gewonnenen, freien Zeit.
Ein ganz herzliches Willkommen gilt natürlich den nun neu vereidigten Gemeinderäten Pjetar Nrecaj, Horst Nannt und
Oliver Bleicher. Die Fraktion der Wernauer BürgerListe/Junge Bürger hofft auf eine gute und für die Stadt fruchtbare
Zusammenarbeit im Sinne der Bürgerinnen und Bürger.


Spatenstich für neuen Kindergarten in der Johannesstraße


Am vergangenen Dienstag erfolgte der Spatenstich für den neuen Kindergarten in der Johannesstraße. Auf dem in Erbpacht
übernommenen Grundstück der Firma Bosch errichtet die Stadt nun einen 2-gruppigen Kindergarten, was einem großen Anliegen
der Fraktion der Wernauer BürgerListe/Junge Bürger entspricht und für welchen wir eingetreten sind. Wir hoffen, dass sich mit dem
Neubau in Holzständerbauweise, welcher nächstes Jahr fertiggestellt sein wird, sich die Situation im Bereich der Kleinkinderbetreuung
merklich entspannt. Hierbei besteht dringender Handlungsbedarf für die betroffenen Eltern in unserer Stadt, welchem die Verwaltung
nun mit dem Neubau nachkommt. Auch durch die Teilbelegung der Kindergartenplätze durch die Firma Bosch kann sie ihren
Mitarbeitern einen weiteren Standortvorteil präsentieren. Diverse Arbeiten für den Innenausbau sind nun noch zu vergeben, welche
wir aber positiv begleiten werden, um das Bauvorhaben rasch seiner Bestimmung übergeben zu können. Allerdings sind im Bereich
der Parkplätze und der Straßensituation sowie im Außenbereich des Kindergartens noch Veränderungen und Verbesserungen zu tätigen,
welche auch unter Mitwirkung der Eltern und Anlieger erreicht werden können. Hierbei wird sich die Fraktion der
Wernauer BürgerListe/Junge Bürge um Verbesserungen für die Kinder und die Anwohner einsetzen.



40-jährige Gemeinderatstätigkeit von Jochen Ungethüm

Die Fraktion der Wernauer BürgerListe/Junge Bürger gratuliert ganz herzlich Joachim Ungethüm
für seine nun mehr 40-jährige Zugehörigkeit im Gemeinderat der Stadt Wernau.
Über 4 Jahrzehnte bringt sich der Fraktionsvorsitzende der CDU Wernau nun ehrenamtlich für die
Belange der Bürger und der Stadt ein. In dieser Zeit hat Joachim Ungethüm viele Entscheidungen
getroffen und auch manche Diskussionen geführt. Auch an der Fraktion der Wernauer BürgerListe/Junge Bürger
hat sich Joachim Ungethüm am Anfang gerieben, allerdings haben diese Auseinandersetzungen nicht nur uns
geholfen, sondern uns alle in der Entwicklung für die Stadt weitergebracht. Wir hoffen auf noch weitere,
gemeinsame und faire Diskussionen und Visionen für die Bürgerinnen und Bürger und für die Stadt. Als kleines
Präsent aus den Anfängen der Gemeinderatstätigkeit überreichte die Fraktion der Wernauer BürgerListe/Junge Bürger
durch Sabine Dack-Ommeln Joachim Ungethüm zu seinem Festtag einen Stuhl aus dem ehemaligen Bestand
des alten Rathauses, wo die ersten Sitzungen für ihn stattfanden. Herzlichen Glückwunsch Jochen
und noch auf weitere, gemeinsame Sitzungen!



Gemeinschaftsschule oder weiterentwickelte Realschule?

Ein Thema, das viele Bürger, insbesondere Eltern und Lehrer beschäftigt.

Wie geht es in Wernau weiter?
Die Wernauer Gemeinderatsfraktion Wernauer BürgerListe/Junge Bürger
lädt hierzu alle Interessierten zur Bürgersprechstunde am

Dienstag, 12. Mai um 19:00 Uhr ins Erdgeschoss im alten Rathaus, Kirchheimer Straße 69 ein.

Die zentralen Fragen lauten:

Wie soll sich die Bildungslandschaft in Wernau weiter entwickeln?

Welche Schulart wollen wir für unsere Kinder?

Die Stadträte Sabine Dack-Ommeln, Stefan Redle, Joachim Gelewski, Andreas Hornung, Uwe Pfeffer und Dr. Gereon Trabold
freuen sich auf einen interessanten Meinungsaustausch.



20 Jahre Markthaus am Stadtplatz

Am Samstag 18. April und Sonntag 19. April feiert das Markthaus am Stadtplatz seinen 20-jährigen Geburtstag. Dies war 1995 ein wichtiger Baustein, um die neue Ortsmitte von Wernau lebendig zu machen. Die ganze Wernauer Bevölkerung ist zu einem Rahmenprogramm und diversen kulinarischen Köstlichkeiten auf den Stadtplatz eingeladen. In diesem Zusammenhang bedanken wir uns bei allen Händlern, Gewerbetreibenden, Gastronomen und Marktbeschickern des Wochenmarktes für das lebendige Miteinander an einem zentralen Punkt in der Stadt. Auch das der Marktplatz von diesen jederzeit mit Leben gefüllt und diverse Veranstaltungen durchgeführt werden, ist für ein Gemeinwesen sehr wichtig. Ebenso möchten wir uns bei den Anwohnern für Ihr Verständnis bezüglich den Beeinträchtigungen und Belästigungen bei diversen Veranstaltungen bedanken, was bei manchen Festen nicht immer selbstverständlich ist. In diesem Zusammenhang möchten wir aber auch auf die teilweise unbefriedigende Sauberkeit der Toiletten im Parkhaus hinweisen, für welche eine verbesserte Reinigungssituation dringend von Seiten der Wernauer BürgerListe/Junge Bürger angemahnt wird und für was wir uns einsetzten werden.



St. Lukas muss erhalten bleiben


In der Gemeinderatssitzung vom 9.März diesen Jahres wurden wir von Frau Fischer, der Geschäftsführerin des Kreispflegeausschusses,
auf den neusten Stand der Pflegeheimverordnung und der demographischen Entwicklung in Bezug auf die Stadt Wernau gebracht.
Hieraus ergibt sich ein Handlungsbedarf, um allen Wernauern auch zukünftig eine stationäre und/oder ambulante Pflegeeinrichtung
im Falle einer Pflegebedürftigkeit zu gewährleisten.
Die Fraktion der Wernauer Bürgerliste/Junge Bürger ist sich einig, daß bei allen Planungen der Erhalt des Pflegeheimes St. Lukas
als stationäre Pflegeeinrichtung eine unumstößliche Grundvoraussetzung darstellt.
Das Pflegeheim St. Lukas hat sich in den vergangenen Jahren als zentrale Begegnungsstätte für die Bewohner der betreuten
Altenwohnanlagen an der Kirchheimer Straße entwickelt. Die zentrale Lage in der Stadt, sowie die gute Anbindung an die S-Bahn
führen zu einem sehr regen Besuchsverkehr und die soziale Integration der Bewohner, soweit die aufgrund des Betreuungsumfanges
möglich ist. Die Nähe zu den kirchlichen und seelsorgerischen Einrichtungen gewährleistet auch die Integration der Bewohner in
das christliche Gemeindeleben.
Von daher ist Grundlage aller Überlegungen für die Gemeinderäte der Wernauer Bürgerliste/Junge Bürger der Erhalt dieser Pflegeeinrichtung.



Schlosskeller

In der Gemeinderatssitzung vom Juli 2014 wurde der Antrag zum Thema "Schlosskeller" der Fraktion Wernauer BürgerListe/Junge Bürger beraten,
mit dem Ziel, eine rasche Umsetzung des vorgelegten Konzeptes bezüglich Brandschutz und Erneuerung diverser Einrichtungen. Mehrheitlich wurde
diese Umsetzung fürs neue Haushaltsjahr so beschlossen. Das vorgelegte Zukunftskonzept der Stadt ist schlüssig und gut, so dass der momentane
Status mit Veranstaltungen bis zu 199 Personen aufrecht erhalten werden kann. Wir sehen aber, nach den umgesetzten Erneuerungsmaßnahmen,
auch einen Vermietungsbedarf im privaten Bereich für gegeben und werden dies auch so im Gremium unterstützen. Nach der Sanierung ist dann
für die Vereine eine weitere Lokalität für größere Veranstaltungen mit gesichertem Konzept und Fluchttreppe wieder vorhanden, welches uns als
sehr wichtig erscheint. Hierbei wird die Fraktion Wernauer BürgerListe/Junge Bürger auch die Vereine weiterhin in Ihrem Vorhaben unterstützen,
weitere Veranstaltungen im Schlosskeller umzusetzen. Die Maßnahmen werden, nach in Kraft treten des neuen Haushaltsplans, zügig realisiert.



Bürgerbeteiligung im Rahmen Bebauungsplan Freitagshof

Im Rahmen der Bürgerbeteiligung wurde der städtebauliche Entwurf für den Freitagshof im Mai der Öffentlichkeit, den Anwohnern und Grundstückeigentümern
des Freitagshofes vorgestellt mit dem Angebot, dass das Baurechtsamt und Bürgermeister Elbl für persönliche Gespräche zur Verfügung stehen.
Die Gemeinderatsfraktion Wernauer BürgerListe/Junge Bürger hat mit Anwohnern und Betroffenen eine Begehung auf dem Freitagshof gemacht
und es wurden Gespräche mit den Betroffenen geführt. Viele ausführliche schriftliche Stellungnahmen zum Planentwurf wurden eingereicht.
Für die Anregungen und das Engagement bedanken wir uns ausdrücklich.

Mit Blick auf den Artenschutz müssen wir noch die Ergebnisse der erforderlichen Untersuchungen abwarten. Vermutlich liegen diese im Herbst vor.
Sobald dann alle Daten und Fakten vorliegen, werden diese sorgfältig geprüft und fließen in den überarbeiteten Entwurf ein. Im nächsten Schritt
können die Anwohner dann wieder Stellung beziehen. Dann macht es Sinn, über weitere Maßnahmen zu entscheiden.

Ein Workshop wie von der SPD vorgeschlagen, wurde von der Mehrheit des Gemeinderates abgelehnt, da dieser zum jetzigen Zeitpunkt nicht zielführend ist.
Die Freien Wähler unterstellen all denjenigen, die dem Antrag der Freien Wähler einen Runden Tisch für den Freitagshof einzurichten nicht zugestimmt haben,
dass diese kein Interesse an einer Bürgerbeteiligung hätten. Sie erwähnen dabei aber nicht, dass nicht alle Gemeinderäte der Freien Wähler beim selben
Tagesordnungspunkt dem Antrag der SPD auf einen Workshop für den Freitagshof zugestimmt haben, sondern nur zwei. Warum? Nehmen die Freien Wähler
für sich Sachargumente in Anspruch, wenn sie nicht zustimmen, die sie anderen Fraktionen nicht zugestehen wollen? Diese Polemik lehnen wir ab.

Für uns die Wernauer BürgerListe/Junge Bürger hat die Bürgerbeteiligung einen hohen Stellenwert. Dazu stehen wir - auch beim Bebauungsplan Freitagshof.

Und eine am Prinzip der Gerechtigkeit und dem Ausgleich von Interessenlagen orientierten Kommunalpolitik ist gut beraten, sich immer wieder
am Prinzip „Gleiches gilt gleich und Ungleiches ungleich zu behandeln". Dies nehmen wir für uns in Anspruch – grundsätzlich und gerade auch
beim Prozess der Bürgerbeteiligung. Und wir wissen: Sachorientierte Politik ist langfristig für Wernau erfolgreicher, als Polemik.


Sanierung der Friedhofsmauer bei der St.-Erasmus Kirche

In der letzten Sitzung des Gemeinderates wurde die Sanierung der Friedhofsmauer an der Zufahrt zum Altenheim beschlossen. Durch das Vorrücken der neuen Mauer um ca. 1,5 Metern Richtung Parkplätze wird im rückwärtigen Bereich Platz geschaffen, um 17 neue Grabkammern für doppeltiefe Gräber einzurichten. Wir begrüßen diesen Schritt, da mit dieser Möglichkeit dem Wunsch der Bevölkerung auf doppeltiefe Gräber im Bereich des Friedhofes Rechnung getragen wird und diese auch über die Friedhofssatzung wieder finanzierbar sind. Auf Nachfrage von Stadtrat Uwe Pfeffer und in der anschließenden Diskussion wird die Oberfläche des Verblendmauerwerks wieder in bossierter, also geschlagener Ausführung erfolgen, so dass die neue Stützmauer in Farbe und Charakter erhalten bleibt.


Sanierung Realschule

In der letzten Sitzung des Gemeinderates wurde die Vergabe der Schulcontainer für die Umbauzeit der Sanierung beraten. Hierbei wurde der Auftrag an die Firma Algeco aus Eningen vergeben. Leider ergaben sich Mehrkosten von ca. 50.000.- Euro gegenüber den ursprünglichen Berechnungen des Architekturbüros. Dennoch denken wir, dass sich die Erhöhung der Planung auf Grund der hohen Qualität der Schulcontainer für unsere Schüler gut angelegt sind und sich diese in ihrem „Übergangszuhause" wohl fühlen.

 

Einzelhandelsgutachten der Stadt Wernau

In der letzten Sitzung des Gemeinderates wurde das Einzelhandelsgutachten durch die Firma Imakom für die Stadt vorgestellt. Es gab viele neue, aber auch alt bekannte Sichtweisen für das Einkaufsverhalten und den Einzelhandel in Wernau zu vermelden. Herr Prüller von Imakom dankte dem Einzelhandel von Wernau für die gute Zusammenarbeit, was sich mit einer Rücklaufquote von über 70 % der Fragebogen ausdrückte. Die Stärkung der Innenstadt muss seiner Meinung nach noch mehr in den Vordergrund gedrängt werden. Dazu sehr hilfreich wäre eine weiteren, großen Einkaufsmöglichkeit im Bereich des Sanierungsgebietes Kirchheimer Straße Süd, was sich auch in der Veränderungen des alten Postareals mitintegrieren lassen könnte. Ebenso darf die Nahversorgung im Bereich der Danziger Straße nicht weggelassen werden, denn hier besteht großes Potenzial für einen Vollsortimenter im Hinblick auf das Neubaugebiet Adlerstraße Ost und die Veränderung der Wohnbebauung im Mörikeweg. Ebenso gilt es den Fehlstand von Dienstleistungsunternehmen im unteren Bereich der Kirchheimer Straße Richtung Bahnhof zu korrigieren. Alles Punkte, welche die Fraktion der Wernauer BürgerListe/Junge Bürger schon länger auf ihrer Agenda hat und immer wieder auch im Gemeinderat so vorgebracht wurde. Bei allen Themen gilt es sich für die Nahversorgung der Wernauer Bevölkerung stark zu machen, so dass eine Ausblutung der Innenstadt verhindert werden kann.

 

Austausch der Fensterfront an Stadthalle

Die Arbeiten für den Austausch der defekten Fenster im Bereich des Foyers der Stadthalle wurden an die Firma Burka Metallbau aus Ummendorf vergeben. Erfreulich, dass sich bei der Vergabe eine deutliche Kostenreduzierung von ca. 35 000.- Euro gegenüber der Architektenberechnung ergab. Der Austausch erfolgt in der Sommerpause, um keine Veranstaltungen zu stören. Die neuen Fenster werden kleiner unterteilt, um sich optisch am Neubau des Quadriums zu orientieren. Ebenso wird dadurch eine Absturzsicherung über spezielle Glasscheiben hergestellt.

 

Sanierungsgebiet Kirchheimer Straße Süd

In der letzten Sitzung des Gemeinderats wurden die Möglichkeiten einer Weiterentwicklung im Sanierungsgebiet Kirchheimer Straße Süd vorgestellt und diskutiert. Diverse Möglichkeiten einer Bebauung des alten Postareal und der umliegenden Gebäude wurde durch das Architekturbüro Zoll dem Gemeinderat näher gebracht, auch in Verbindung eines Einzelhandelsgutachten von Herrn Prüller für diesen Bereich. Sollte sich das Gremium für eine Neuansiedlung eines Lebensmittel- oder Drogeriemarktes entscheiden, müsste das alte Posthochhaus und eventuell weiter umliegende Gebäude der Neubebauung weichen. Diese Vorschläge und Pläne gilt es nun, sich genauer anzuschauen und zu besprechen, um dann eine weitreichende Entscheidung für die Stadt und die gesamte Wernauer Bevölkerung zu treffen. Hierbei gilt es neben den Wünschen der Anbieter mit bestimmten Verkaufsflächen und Parkplätzen, auch die innerstädtische Lage und das Einbinden in die Umgebung zu beachten. Hierbei setzten wir auf die Vorschläge, Wünsche und die Einbeziehung aller Wernauer. Dazu meinte die Fraktionsvorsitzende der Wernauer BürgerListe/Junge Bürger Sabine Dack-Ommeln: „ Ein wesentlicher Punkt wird sein, was wollen unsere Wernauer Bürgerinnen und Bürger. Wichtig ist, dass wir sie im weiteren Verfahren beteiligen und mitnehmen. Hier ist die gesamte Bürgerschaft wirklich gefragt." Bitte sagen Sie uns Ihre Meinung im weiteren Verfahren dazu, entweder persönlich oder unter unserer Homepage www.wir-bewegen-wernau.de.

 

Lärmschutzwand an der Bahnlinie

In der letzten Sitzung des Gemeinderates ging es um die Lärmschutzwand entlang der Bahnlinie Plochingen-Tübingen. Hierbei sind die Bemühungen der Stadtverwaltung und des Gemeinderates auf fruchtbaren Boden gefallen und die Umsetzung der Maßnahme wird im Laufe des Jahres 2015 erfolgen. Wir begrüßen diese Umsetzung, nicht nur für die direkten Anlieger an der Bahnlinie, sondern auch für die Bürger in der Oberen Zeil und im angrenzenden Katzensteinbereich. Allerdings kann und muss dies nur als ersten Schritt gesehen werden. Denn sollte im Zuge der Güterzugeinschleifung für Stuttgart 21 auf die Schnellbahntrasse Wendlingen-Ulm eine Neunutzung erfolgen, müssen weitere Schritte wie Flüsterbremse an den Güterzugwägen, ein erschütterungsfreies Gleisbett, Schienenbedämpfungsmaßnahmen, etc. erfolgen, um einen noch höheren Lärmschutz vor allem in den Nachtstunden zu erreichen. Diese Maßnahmen hat die Fraktion der Wernauer BürgerListe/Junge Bürger schon von Anfang an gefordert und wird dies weiterhin tun. Bei der Umsetzung des Baus der Lärmschutzwand wird sich die Fraktion der Wernauer BürgerListe/Junge Bürger für den Erhalt der Hecke als Sicht- und Lärmschutz im Bereich der Lange Strasse einsetzten, ebenso wie für eine zügige Umsetzung der Maßnahme, um die Belästigung der Bürger bezüglich der Bauarbeiten so gering wie möglich zu halten. Zum Farbkonzept vertreten wir die Meinung, dass hierbei die Farben der Stadt, nämlich grün und blau, sowie das Motiv der Welle sehr gut aufgenommen werden kann. Im oberen Bereich setzen wir auf durchsichtige Elemente, um den Wandcharakter etwas zu mildern sowie auf Glaselemente im Bereich der direkten Anlieger um eine gewisse Transparenz der Wand zu schaffen.

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